Januar

Am 25. Januar 2012 fand die Fachtagung des Konvents zum Thema "Gerecht und bezahlbar? Denkwege zur Verteilung von Ressourcen im Gesundheitssystem" als Weiterführung des Themas "Ökonomisierung im Gesundheitswesen" der letzten Fachtagung in Haus Villigst statt.
DOWNLOAD Tagungsflyer
DOWNLOAD Referat Professor Dr. Dr. Heiner Raspe [ppt 3,71 MB]
Wir haben den auf der Jahrestagung 2011 geäußerten Wunsch vieler Kolleginnen und Kollegen gern aufgenommen, das Thema der letzten Fachtagung (Ökonomisierung des Gesundheitswesens als Herausforderung für die KHS) weiterzuführen und zu vertiefen. Insbesondere bestand das Interesse, die finanziellen Hintergründe unseres Gesundheitswesens besser zu verstehen. Auch wenn es den Kostenträgern kurzfristig immer wieder gelingt, Überschüsse zu erwirtschaften, steht das Gesundheitssystem ins-gesamt unter einem enormen finanziellen Druck. Wie wird dieses System gesteuert? Wer entscheidet, wie die finanziellen Mittel verteilt werden? Wer bestimmt, wofür Geld ausgegeben wird und wofür nicht? Welche Rolle spielt dabei z.B. der Gemeinsame Bundesausschuss und wie arbeitet er? Und natürlich die Frage, wie die medizinische Versorgung unter knapper werdenden Ressourcen am besten zu gewährleisten ist – durch Rationierung medizinischer Leistungen oder durch Priorisierung. Gute bezahlbare Medizin für alle – geht das überhaupt? Wie sieht die Frage der Verteilungsgerechtigkeit aus der Sicht der Kostenträger aus? Wel-che Möglichkeiten der Einflussnahme und Mitgestaltung haben sie? Und nicht zuletzt: Was ist die Rolle der Krankenhausseelsorge in den aufbrechenden allokationsethischen Diskursen? Viele Fragen, die nach Antworten suchen. Wir haben zwei kompetente und interessante Referenten als Gesprächspartner für unsere Tagung gewinnen können, die helfen werden, Orientierung zu gewinnen.
Tagungsablauf
Bis 9.30 Anreise
9.30 - 9.45 Stehkaffee
9.45 - 10.00 Begrüßung
10.00 „Auf welche Strukturen baut das Gesundheitssystem auf und wie wird es gesteuert?“, Referat und Diskussion /
Referent Dr. Stefan K. Lhachimi, stellvertretender Leiters des Ressorts Gesundheitsökonomie des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen / IQWIG https://www.iqwig.de
11.15 -11.30 Pause
11.30 -12.45 „Gerecht und bezahlbar.“ Verwaltung des Mangels (Modell BRD) oder Priorisierung (Modell Skandinavien), Referat und Diskussion
Referent - Professor Dr.med., Dr. phil. Heiner Raspe, langjähriger Direktor des Instituts für Sozialmedizin an der Universität Lübeck, http://www.sozmed.uni-luebeck.de z.Z. Seniorprofessur für Bevölkerungsmedizin, Akad. Zentrum f. Bevölkerungsmedizin und Versorgungsforschung
12.45 – 14.00 Mittagessen + Pause
14.00 - 15.00 Gruppenarbeit
15.00 - 15.30 Kaffee und Kuchen im Foyer
15.30 – 16.15 Schlussplenum
16.15 Ende der Tagung und Reisesegen
Auf die neue Denkschrift der EKD zum Thema sei hier hingewiesen: "Und unsern kranken Nachbarn auch!" Aktuelle Herausforderungen der Gesundheitspolitik. Eine Denkschrift des Rates der EKD, 2011, Hrsg. Gütersloher Verlagshaus, ISBN 978-3-579-05964-8 Als Download unter
http://www.ekd.de/EKD-Texte/gesundheitspolitik.html
Impressionen

Juni
Jahrestagung vom 20. -22. Juni zum Thema „Kriegskinder und ihre Kinder / Das Unerledigte schwingt zwischen den Zeilen - ein Versuch, schwer Fassbares zu begreifen."
Kriegskinder leiden heute weit häufiger unter psychischen Störungen wie Ängsten, Depressionen und psychosomatischen Beschwerden als der Bevölkerungsdurchschnitt. Jedes Zehnte der 1930-1945 geborenen Kriegskinder ist durch die Erlebnisse im Zweiten Weltkrieg traumatisiert. Die wenigsten führen ihre Leiden allerdings auf ihre Erfahrungen im Krieg zurück. Ihnen schien das Erlebte normal, und sei es noch so grauenhaft gewesen. Die Gefühle dazu haben sie abgespalten. Inzwischen haben die Kriegskinder ihr unverarbeitetes Trauma unbewusst an die eigenen Kinder „weitergegeben“. Viele Kinder der Kriegskinder, im wesentlichen Angehörige der 1960er Jahrgänge, haben die Ängste ihrer Eltern sozusagen „geerbt“. Sie sind von den Verlust- und Mangelerfahrungen geprägt, ohne den Krieg selbst erlebt zu haben.
Auf die Arbeit in der Krankenhausseelsorge nimmt diese Thematik in dreifacher Weise Einfluss. Erstens zeigen sich in der Generation der Kriegskinder Verhaltensweisen und Formen der Krankheitsbewältigung, die auf Traumareaktivierung schließen lassen. Zweitens werfen sie Fragen nach der Deutung und Integration psychi-scher und psychosomatischer Beeinträchtigungen auf. Drittens geht es um eine nachspürende Vergegenwärtigung der zugrundeliegenden Erfahrungen aus der Kindheit. Die Wahrnehmung und das Wissen um diese Phänomene zu vertiefen, wird Schwerpunkt der Tagung sein.
Durch die "transgenerationale Weitergabe" kommt auch die Biographie der eigenen Person in den Blick. Welchen Einfluss hat die eigene familiale Dynamik und Weitergabe von Kriegserfahrungen auf unser seelsorgliches Selbstverständnis und was bedeutet das für unsere Kommunikation und Beziehungsgestaltung gegenüber PatientInnen? Ein Workshop bietet Raum zur Spurensuche in der eigenen Geschichte und ihrer Wirkung auf das Selbstverständnis als SeelsorgerIn an. Ein anderer Workshop wird sich mit hilfreichen Ritualen und Aspekten für einen Ressourcen orientierten Kontakt beschäftigen.
FLYER
Tagungsverlauf
Montag, 20.06.2011
14:30 Kaffee 15:00 – 18.00 Konventsvollversammlung
19.00 Tagungseröffnung Abend der Begegnung mit Buffet, Gespräch und Musik Gert Hofmann, Klavier
Dienstag, 21.06.2011
09.00 – 09.10 Kanon-Singen / Einführung in den Tag
09.10 – 10.40 „Erlittenes Kriegstrauma und seine gefühlsmäßige Verarbeitung bis 1950/55“
Vortrag Prof. Dr. Hartmut Radebold, anschließend Diskussion
10.30 – 11.00 Kaffeepause
11.00 - 12.30 „Spätfolgen ab 1990/95“
Vortrag Prof. Hartmut Radebold, anschließend Gruppenarbeit
12.30 Mittagessen / Mittagspause
ab 14.00 Uhr Kaffeetrinken
14.30 – 16.00 „Die gegenwärtigen Situation“
Vortrag Prof. Dr. Hartmut Radebold, anschließend Gruppenarbeit
16.00 – 16.30 Pause
16.30 – 18.00 „Transgenerationale Weitergabe“
Impulsreferat Prof. Dr. Hartmut Radebold, anschl. Gruppenarbeit
18.00 Abendessen
19.00 – 20.30 „Transgenerationale Weitergabe“
Gespräch über Berichte von Zeitzeugen und ihren Kindern, Moderation: Prof. Dr. Hartmut Radebold
Mittwoch, 22.06.2011
09.00 – 09.10 Kanon-Singen / Einführung in den Tag
09.10 – 10.40 „Seelsorgliche Arbeit mit Kriegskindern und ihren Kindern“
Workshop 1: „Meine Eltern sind Kriegskinder" - Wie eigene Betroffenheit professionelles Handeln beeinflusst“ Katrin Röttjes
Workshop 2: „Ressourcen und Rituale- Seelsorge an Kriegskindern und ihren Angehörigen aus systemischer Sicht“ Impulsvortrag und Fallbesprechungen Renate Schatz
10.40 – 11.00 Kaffeepause
11.00 – 12.30 Schlussfolgerungen – Diskussion mit Referent und Referentinnen
Reisesegen
12.30 Mittagessen
Januar

Am 26. Januar 2011 fand in
Schwerte die Fachtagung des Konvents zu Thema "Wes Brot ich ess des Lied ich sing? Wer bestimmt das Profil unserer seelsorglichen Arbeit?" FLYER
Wird und soll die Krankenhausseelsorge zu einer allgemeinen geistlichen Versorgung (geestelijk Verzorging http://www.vgvz.nl/) werden, die sich situativ in dem multireligiösen und multikonfessionellen Kontext des Krankenhauses und der Gesundheitsversorgung aufstellt? Wie werden konfessionelle Profile deutlich erkennbar bleiben, oder treten sie in einer allgemeinen Religiosität weiter zurück? Welchen Einfluss haben die (zunehmend gewollten) (Teil-) Refinanzierungen der Krankenhausseelsorge auf die praktische Arbeit und das Selbstverständnis von SeelsorgerInnen, und wie gestaltet sich das in zunehmend europäisierten und globalisierten Kontexten? Ist ein Mix aus spiritual care und pastoral care die zukunftsweisende Antwort auf das Zurückgehen volkskirchlicher Strukturen und die damit verbundene Relevanz der körperschaftlichen Großkirchen? Bietet die derzeitige Situation mit den schwindenden finanziellen und personellen Ressourcen der Kirchen nur die Perspektive auf einen allenfalls geordneten Rückbau der Krankenhausseelsorge oder eröffnet sie vielleicht Chancen, eine neue Relevanz im System der Gesundheitsversorgung zu gewinnen und zu verankern, und wenn ja, um welchen Preis? Das einzig wirklich Beständige ist die Veränderung. Dieser Herausforderung und den damit verbundenen Fragen stellten wir uns mit unseren ReferentInnen.

Referent Professor Dr. Dieter Beese, Superintendent des Kirchenkreises Münster und Vorsitzdender des landeskirchlichen Ausschusses für Seelsorge und Beratung
Referat: Was erwartet die Evangelische Kirche von der Krankenhausseelsorge?

Referentin Sr Diethilde Bövingloh, Mauritzer Franziskanerin und Vorstand der Franziskus-Stiftung Münster
Präsentation zum Vortrag: Was erwartet ein katholischer Träger von der Seelsorge?

Referentin Elke Grothe-Kühn, Geschäftsbereichsleitung Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. Geschäftsbereich Krankenhaus und Rehabilitation
Referat: Was erwarten die evangelischen Krankenhäuser von der Seelsorge? (Referat liegt noch nicht vor)
Referent Professor Dr. Traugott Roser, LMU München, Lehrstuhl für Palliative Care
Referat: Spiritual Care und konfessionelle Bindung (Das Referat darf auf dieser Seite nicht veröffentlicht werden. Es kann bei der Webmasterin angefragt werden.)

Referentin Erika Bouwhuis, Verbindungsfrau zur protestantischen Sektion der niederländischen Berufsvereinigung "Vereniging van Geestelijk Verzorgers in Zorginstellingen"
Referat: Geestelijke Verzorging in der Praxis

Referent Dr. Martin Walton, Dozent und Lektor für Spiritual Care an der Protestantisch Theolologischen Uni Kampen
Referat: Geistliche Begleitung und Polyphonische Kompetenz. Das Profil der seelsorglichen Arbeit im Gesundheitswesen Geestelijk Verzorging
Impressionen
Mai
„Ökonomisierung des Gesundheitswesens als Herausforderung für die Krankenhausseelsorge“ lautete das Thema der Jahrestagung 2010, die in der Zeit vom 31. Mai bis zum 2. Juni in Haus Villigst stattfand.
Hier können Sie zwei der Referate als Powerpointpräsentation herunterladen:
Katja Bakarinow-Busse, Ökonomisierung des Gesundheitswesens - die Patient/innen-Perspektive [PPP 945 KB]
Jochen Brink, Ökonomisierung des Gesundheitswesens - ökonomische Zusammenhänge und betriebswirtschaftliche Sachzwänge - Perspektive des Managements [PPP 246 KB]
Den Tagungsflyer können Sie hier abrufen.
"Patient, zur Kasse bitte"; "Wir sparen uns zu Tode"; "Der verkaufte Patient" - Die Kosten des Gesundheitssystems kommen nicht mehr aus den Schlagzeilen. Wir fragen nach:
Wer bekommt angesichts der Rationierung im Gesundheitswesen bzw. im Krankenhaus welche Leistungen?
Welche Auswirkungen hat die Ökonomisierung auf den Alltag im Krankenhaus und für die Krankenhausseelsorge?
Welchen Auftrag hat die Krankenhausseelsorge im System Krankenhaus, das eine Priorisierung bei den Ausgaben zum wirtschaftlichen Erhalt vornehmen muss?
Die Ökonomisierung im Gesundheitswesen ist auch für die Krankenhausseelsorge längst zur Herausforderung geworden. Mit dem Fokus „Wenn Ökonomie auf Patienten trifft…“ sollen in einem ersten Schritt ökonomische Zusammenhänge und betriebswirtschaftliche Sachzwänge aus den Perspektiven eines Krankenhaus-Geschäftsführers, aus Sicht von Patientinnen und Patienten (Unabhängige Patientenberatung) und mithilfe von Frage-stellungen eines Ethikers ausführlich erörtert werden. Fragen und Problemstellungen münden in ein Gesprächsforum mit den ReferentInnen. Am Mittwochvormittag geht es um Selbstverständnis, Auftrag und ethische Urteilsbildung von Krankenhausseelsorge, damit auch um ihren Ort im System Krankenhaus.
Unsere Gesprächspartner/innen werden sein:
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Elke Grothe-Kühn ist Geschäftsführerin des Verbandes Evangelischer Krankenhäuser in Rheinland, Westfalen und Lippe (VEK-RWL / Düsseldorf).
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Jochen Brink ist Geschäftsführer des Evang. Krankenhauses Lippstadt, Geschäftsführer des Valeo-Krankenhausverbandes, Vizepräsident der Krankenhausgesellschaft NRW
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Katja Bakarinow-Busse, Bildungsreferentin, eigene Praxis für Supervision und Coaching. Sie arbeitet als Beraterin für die „Unabhängige Patientenberatung Deutschland“, Büro Witten.
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Stefan Kliesch ist Dipl.-Theologe, Ethik- und Kommunikationsberater bei „inweo“ (Institut für Wissen, Ethik und Organisation / Osnabrück); er berät z.B. zu „Ethik für Führungskräfte“ oder Fragen von „Wertorientierung in non-profit-Unternehmen“
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Kathrin Jahns arbeitet als Krankenhauspfarrerin (Kassel) und ist Vorsitzende der EKD-Konferenz für Krankenhausseelsorge.
Januar
Am 28. Januar 2010 fand die Fachtagung des Konvents zum Thema Seelsorgegeheimnis und Datenschutz in Haus Villigst in Schwerte statt. Den Flyer mit der Einladung und dem Tagungsablauf können Sie hier herunterladen [52,2 kb].
Die Vorträge sind hier abrufbar:
Holger Hintze, Datenschutz im Krankenhaus
Thomas Kammerer, Seelsorgliche Dokumentation
Christoph Thiele, Zum neuen Seelsorgegeheimnisgesetz der EKD
Das Thema unserer diesjährigen Fachtagung lässt vielleicht eine starke eigene Anziehungskraft vermissen. Dennoch steckt dahinter ja die Frage nach dem Konzept von Seelsorge im Krankenhaus. Ist Seelsorge im Krankenhaus eine Solitärprofession oder ist sie in ein Behandlungsteam hineingenommen, und wenn ja wie weit. Brauchen Seelsorge, Medizin und Pflege, wenn sie Informationen über Patient/innen austauschen, dazu – unabhängig von der Informati-onstiefe – eigentlich eine schriftliche Einverständniserklärung. Wie ist es mit Seelsorgegesprächen im Vorbeigehen und Besuchen auf Mehrbettzimmern…? Mit dem neuen Seelsorgegeheimnisgesetz der EKD http://www.ekd.de/download/008_beschluss_seelsorgegesetz_endfassung.pdf entsteht für uns unweigerlich die Notwendigkeit, uns mit den entsprechenden Inhalten auseinanderzusetzen und uns fachlich dazu beraten zu lassen, was dieses Gesetz für uns in der Krankenhausseelsorge bedeutet. Wir sind auf interdisziplinäre Ko-operation angewiesen und arbeiten oft im multiprofessionellen Team. Diese Zusammenarbeit unterschiedlicher Berufsperspektiven nützt Patient/innen und Angehörigen ja in besonderer Weise. Die Thematik hat eine Schnittmenge mit dem Thema Datenschutz, für das die Landeskirchen ja teilweise eigene Gesetze erlassen haben: http://www.kirchenrecht-westfalen.de/getpdf/id/6022. Das Seelsorgegeheimnisgesetz geht selbst auf den Umgang mit Seelsorgedaten ein.
Mai
„Wenn die Seelsorge in die Jahre kommt. Hinterm Horizont geht’s weiter“ Vom 18.-20.05.09 fand in Haus Villigst die Jahrestagung des Konvents statt, bei der es um den eigenen Standort in der Seelsorgelandschaft ging, um Perspektivwechsel und eine Zukunftswerkstatt Seelsorge 2016.
Tagungsflyer
Inmitten der sich stetig verändernden Systeme Kirche, Krankenhaus und Gesellschaft bewegt sich auch das eigene pastorale Handeln verstärkt in Veränderungsprozessen. Darin liegen auch Chancen zur aktiven Mitgestaltung. Über das eigene 'working in process' bietet die Tagung Möglichkeiten, diese Chancen wie Schätze zu heben: mit Kolleginnen und Kollegen mit je unterschiedlichen Berufsjahren und vor dem Hintergrund unterschiedlichster Berufsbiographien wird die eigene Arbeit neu in den Blick genommen und ein Perspektivwechsel ausprobiert. Die Tagung beginnt mit dem Abend der Begegnung und führt in drei Schritten durch das Tagungsthema:
• Welche Seelsorgekonzepte bzw. -theorien haben mich geprägt? Was bestimmt gegenwärtig mein seelsorgliches Handeln als Klinikpfarrer/in?
• Die Vergewisserung meines gegenwärtigen Ortes in der Seelsorgelandschaft bildet den Ausgangspunkt für einen anderen „verrückten“ Blick auf unsere Arbeit. Welche Perspektive schafft er mir?
• Das führt uns zur Zukunftswerkstatt „Krankenhausseelsorge“: es geht um biblische Vergewisserung und Ermutigung, inhaltlich wie organisatorisch-strukturell Visionen und Perspektiven der eigenen Arbeit zu entwickeln. Wir fragen nach dem, was zukunftsweisend ist für die Seelsorge angesichts sich verändernder Systeme. Am Ende dieser Tagung möchten wir genauer wissen, wo wir stehen und uns ermutigt fühlen, uns neu auf den Weg zu machen. Die Landschaft wird sich ändern und „hinter dem Horizont geht’s weiter“....
Referenten
Klaus Renzel, Pantomime, Gitarrist, Clown und Sänger, Münster
Ralph Frieling, Pfarrer und Bibliologleiter, Weslarn (Kirchenkreis Soest)
ModeratorInnen
Helga Rueß - Alberti, Pastorin i. R., Lehrsupervisorin DGfP, RCI/Rheinland/Westfalen, Ruth-Cohn-Institut für Themenzentrierte Interaktion, Bielefeld
Siegfried Brinkmann, Pfarrer i.R., Ehe- ,Familien und Lebensberater, Supervisor (EKFuL), Recklinghausen
Ulrich Wirth, Pfarrer i.R., Supervisor (KSA) , Dortmund
Matthias Mißfeldt, Klinikpfarrer, Supervisor,Dortmund
Januar
Am 21. Januar 2009 fand die Fachtagung des Konvents statt. Sie wurde erstmals gemeinsam mit dem Verband Evangelischer Krankenhäuser Rheinland, Westfalen, Lippe zum Thema Menschenwürde und Gesundheit in einer älter werdenden Gesellschaft ausgerichtet.
Referenten waren Dr. med. Bernd Meißnest, Chefarzt Abteilung Gerontopsychiatrie, Westf. Klinik Gütersloh, Pastor Walter Tschirch, Geschäftsführer EVK Herne, Erich Schützendorf, Geragoge, Viersen, Marlies Heeke, Dipl. Sozialarbeiterin, Fachberatungsstelle HORIZONT der Diakonie in Düsseldorf, Dr. med. Sabine Flesch, Med. Hilfe für Wohnungslose e.V., Düsseldorf, Dr. med. Klaus Kobert, Klinische Ethikberatung am EVK Bielefeld und Bärbel Uhlmann, Leitung Hospiz am Ostpark, Dortmund.
Den genauen Programmablauf können Sie hier herunterladen [PDF 3,62 MB]
oder Druckversion [PDF 52,5 KB]
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Menschenwürde beschreibt den zentralen Wert in der Geschichte Europas. In den konfessionellen Auseinandersetzungen in Europa im 16. und 17 Jahrhundert hat sich dieser Wert auf dem Hintergrund des christlichen Menschenbildes in der Aufklärung entwickelt. Politisch hat er seinen Eingang in die Verfassungen der Staaten Europas gefunden.
Im evangelischen Verständnis gründet die Unverlierbarkeit dieser Würde im schöpferischen Anreden Gottes, der ruft, was nicht ist, dass es sei (Rm 4,17). Allerdings ist und bleibt die Menschenwürde antastbar. Für die Veranstalter dieser Tagung stellt sich die Frage, ob nicht das (evangelische) Krankenhaus und das Gesundheitssystem im Weiteren ein zentrales Feld der Bewährung für die Unantastbarkeit der Menschenwürde in der Gegenwart ist.
Die zunehmende Ökonomisierung, die ihr folgende Arbeitsverdichtung und die sich an Produktionstandards der Schwerindustrie orientierende Strukturierung der Krankenhausorganisation im zertifizierten Qualitätsmanagement fordern ethische Perspektiven heraus. Die Frage nach der Wahrung der Menschenwürde stellt sich gerade dann, wenn widerständige PatientInnen nicht so ohne weiteres in das stromlinienförmige und straffe Programm des Klinischen Pfades und die jeweilige Grenzverweildauer der Fallpauschale hineinpassen. Gerade der Umstand, dass die Krankenhäuser nach wie vor der zentrale Ort menschlicher Lebensübergänge sind und bleiben muss uns ethisch herausfordern
Wir laden Sie berufsgruppenübergreifend (Medizin, Pflege, Seelsorge, Sozialdienst, Klinische Psychologie u. a. m.) ein, an diesen Fragen mitzudenken und interdisziplinär ins Gespräch einzutreten. Wir möchten das mit Ihnen nicht abstrakt theoretisch tun, sondern das Thema an einer Reihe von Handlungsfeldern konkretisieren. Von dort aus lässt sich erfahrungsbezogen vergewissern, was die Unantastbarkeit der Menschenwürde heute im Krankenhaus bedeutet.

Auf schwankendem Boden Halt finden. Trauer und psychische Erkrankungen
28.4.08 – 30.04.08 in Haus Villigst, Schwerte
Download - Flyer zur Tagung [PDF 55,7 Kb]
Download - Referat von Anne Reichmann, Den Schmerz verwandeln. Trauer in der Seelsorge und in der Kirche. [PDF 86,9 Kb]
Vor dem Hintergrund des wahrnehmbaren Wandels und der Umbrüche in Kirche und Gesellschaft widmete sich die Tagung Verläufen von Trauer und Abschied. In der seelsorglichen Praxis nehmen wir die religiöse bzw. spirituelle Dimension im krisenhaften Erleben solcher Veränderungen wahr und nutzen diese als Ressource. Und es lohnt sich, auch darauf zu schauen, dass wir als Seelsorgende selbst durch Trauer und Veränderung hindurchgehen.
Die Pastoralpsychologin Anne Reichmann (Hamburg) und der Psychiater und Psychotherapeut Erwin Schmitt (Bad Kissingen) sprechen aus der Perspektive ihrer jeweiligen Profession über die Möglichkeiten, in und mit diesen Umbrüchen und Veränderungen zu leben. Dabei geht es auch um die lebensfördernde Energie von Trauer und um Wachstum, wenn Trauer gelingt. Was aber geschieht, wenn Menschen in den Prozessen ihrer Trauer stecken bleiben und welches können Folgen unterbrochener oder verborgener Trauer sein?
Vier Workshops führten das Thema in unterschiedlicher Akzentuierung fort.
Referentinnen und Referenten
Anne Reichmann, Geschäftsführerin des pastoralpsychologischen Instituts (PPI) der Nordelbischen Kirche und Pfarrstelle für Pastoralpsychologie, Hamburg
Erwin Schmitt, Arzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Chefarzt der Parkklinik Heiligenfeld / Bad Kissingen
Heike Kassebaum, Krankenhauspfarrerin, Bielefeld
Ulrike Mummenhoff, Krankenhauspfarrerin, Supervisorin i.A.(KSA), Bottrop
Matthias Mißfeldt, Krankenhauspfarrer, Supervisor (DGSv), Dortmund
Ulrich Wirth, Pfarrer i.R., Supervisor (KSA)
Selbstbestimmung oder Lebensschutz - die aktuelle Diskussion um die Patientenverfügung
Zu diesem Thema fand am 16. Januar 2008 in Haus Villigst die Fachtagung des Konvents mit 64 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. Die Hauptreferenten dieser Tagung waren Dr. Ralph Charbonnier vom Zentrum für Gesundheitsethik an der Ev. Akademie Loccum, Prof. Dr. Wilfried Härle, Heidelberg und RA Beate Steldinger, München. Derzeit können Sie hier den Vortrag von Prof. Dr. Wilfried Härle herunterladen, die anderen folgen später.
W. Härle, Patientenverfügung aus theologischer Sicht [PDF 65,8 KB]
Traditionell traf sich der Konvent in den drei Tagen vor Himmelfahrt zu seiner Jahrestagung in der Evangelischen Akademie Iserlohn. Vom 14.-16. Mai beschäftigten sich die Tagungsteilnehmenden mit dem Thema Ethik und Ethikberatung im Krankenhaus. Lesen Sie hier einen ausführlichen Tagungsbericht.
Am 14. Mai kam der Konvent zu seiner jährlichen Vollversammlung zusammen. Neben der Aussprache über den Tätigkeitsbericht wurden ausßerdem zwei wichtige Beschlüsse gefasst und die neuen Themen für die beiden Tagungen im nächsten Jahr festgelegt. Lesen Sie hier mehr.
Am 16. März 2007 wurde in Recklinghausen das Qualitätshandbuch für Krankenhausseelsorge im Gestaltungsraum X der Öffentlichkeit vorgestellt. Professor Dr. Ulrich Körtner vom Institut für Systematische Theologie der Evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Wien und dem Institut für Ethik und Recht in der Medizin der Universität Wien hielt den Festvortrag zum Thema Ethik im Krankenhaus, den Sie hier herunterladen können. [PDF 128 KB] .
Einen ausführlichen Bericht von Dr. Hans Hubbertz über diese Veranstaltung finden Sie hier.
Das vom Verein zur Förderung der Krankenhausseelsorge in der EKvW geförderte und herausgegebene Qualitätshandbuch für die Evangelische Krankenhausseelsorge im Gestaltungsraum X der EKvW , das sich mit den Zielen der Krankenhausseelsorge und den Leitlinien und Standards der Arbeitsprozesse beschäftigt, ist in der 2., völlig überarbeiteten und erweiterten Auflage (Teil I und II) ab sofort über den Förderverein zu einem Preis von 23 € ( + Versandkosten als Büchersendung innerhalb Deutschlands 2,10 € und europäisches Ausland 5,20 €) zu beziehen: info@krankenhausseelsorge-foerdern.de
Am 17. Januar 2007 fand in Iserlohn die Fachtagung des Konvents zum Thema Refinanzierung - Chance für eine zukunftsfähige Seelsorge!? statt. Die 54 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Krankenhausseelsorgerinnen und -seelsorger, aber auch Superintendenten, Verwaltungsdirektoren aus den Krankenhäusern oder Kirchenkreisen informierten sich über die Möglichkeiten der Finanzierung der Krankenhausseelsorge. Sie können die PPP zum Referat Wie entstehen DRGs von Dr. Michael Schmidt hier [PDF 173 KB] und zum Referat Finanzierung von Leistungen der Klinikseelsorge im Krankenhaus von Jeanine Staber hier herunterladen [PDF 284 KB] .
Am Dienstag, dem 19. September2006 fand im Evangelischen Krankenhaus in Herne ein Workshop zum Thema „Refinanzierung in der Krankenhausseelsorge“ statt. Der Geschäftsführer der Evangelischen Krankenhausgemeinschaft Herne, Pfarrer Walter Tschirch, erklärte den Anwesenden aus seiner Sicht, warum sie als Träger Krankenhausseelsorge mitfinanzieren und welche Interessen sie dabei leiten. Der Vorsitzende des landeskirchlichen Ausschusses für Seelsorge und Beratung, Superintendent Jürgen Lembke, in den VKK Dortmund auch für diesen Bereich zuständig, verdeutlichte in einem Referat die Perspektive der Anstellungsträger. Ebenfalls mit dabei war Pfarrer Jochen Sprengel, der Vorsitzende des Rheinischen Konvents der Krankenhausseelsorge. Er brachte die vielfältigen Erfahrungen unserer Nachbarkirche zum Thema Refinanzierung in die Diskussion ein.
Die Jahrestagung des Konvents fand vom 15.-17. Mai 2006
zum Thema Salutogenese -Spiritualität und
Krankheitsverarbeitung. Zur Rolle der Seelsorge im Heilungsprozess
in Iserlohn statt.
Tagungsbeschreibung
Am 27. März 2006 fand in Düsseldorf
eine Tagung des Verbandes Evangelischer Krankenhäuser Rheinland/Westfalen/Lippe
zum Thema Umgang mit Tot- und Fehlgeburt im Krankenhaus
statt.
Tagungsinformation
Am 8. Februar 2006 fand im Knappschaftskrankenhaus
Bochum gemeinsam mit dem Konvent der Krankenhausseelsorge in der
EKiR ein Infotag zum Thema Psycho-Soziale Unterstützung
(PSU) im Krankenhaus bei Großschadensereignissen
statt. Es wurde der Frage nachgegangen, in welcher Form die Krankenhausseelsorge
einen Beitrag zur Psycho-Sozialen Unterstützung leisten kann.
Verschiedene Referenten von Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr und
Notfallseelsorge haben aufgezeigt, welche Handlungsabläufe
es außerhalb der Krankenhäuser gibt, um besser zu verstehen,
was im Rahmen einer sogenannten externen Schadenslage im Krankenhaus
notwendig wird und wie besonders die „vierte Säule“
im Krankenhaus, die psycho-sozialen Dienste, davon betroffen sind.
Tagungsbeschreibung
Tagungsdokumente
Am Mittwoch, dem 18. Januar 2006
fand in der Evagelischen Akademie Iserlohn die Fachtagung des
Konvents zum Thema Qualität und Identität -
Qualitätsprozesse in der Krankenhausseelsorge statt. Dr.
Martin Sauer, Ev. Johanneswerk Bielefeld, hat sich in seinem Referat
damit beschäftigt, inwiefern Qualitätsprozesse helfen
können, das Selbstverständnis von Seelsorge und seine
Vollzüge im Klinikalltag abzusichern und kommunizieren zu
können. Nach der Vorstellung des 1. Qualitätshandbuchs
für Krankenhausseelsorge, das der Gestaltungsraum X erarbeitet
hat, konnte die Frage danach, ob er sich lohnt, den beschwerlichen
Weg der Qualitätsprozesse zu beschreiten, deutlich mit ja
beantwortet werden.
Tagungsbeschreibung
Tagungsreferat [PDF, 96KB]
Vom 17. - 18. November 2005 fand
im Woodbrookershuis, Barchem, Nederlande die deutsch-niederländische
Begegnungstagung zum Thema Seelsorgliche Existenz heute
Theologische Wandlung als Begegnung statt. Referent war
der niederländische Krankenhausseelsorger Dr. Henk Veltkamp.
Er entfaltete die These, dass die theologische Existenz in der
Begegnung geboren wird. Das Referat können Sie als pdf-Datei
herunterladen.
Tagungsbeschreibung
Tagungsreferat [180KB]
Vom 2.-4. Mai 2005 fand in Iserlohn die Jahrestagung des Konvents zum Thema Kirche - Klinik - Kommunikation. Öffentlichkeitsarbeit für Klinikseelsorgerinnen statt. 45 Teilnehmende informierten sich in 3 Workshops und einer Podiumsdiskussion zu Möglichkeiten gelingender Öffentlichkeitsarbeit in der Tagespresse, im Rundfunk und im Informationssystem des Krankenhauses.
Am 12. April 2005 fand in Bad Oeynhausen ein Workshop zum Thema Seelsorge mit Herzpatientinnen statt, bei dem es um Seelsorgeerfahrungen mit Herzpatientinnen in Akutkrankenhäusern in der Phase der Diagnostik vor und der weiteren Behandlung nach Herzoperationen ging.
Am 19. Januar 2005 fand in Iserlohn die Arbeitstagung des Konvents zum Thema Ethik im Krankenhaus- Theorie und Praxis statt. Im Rahmen von KTQ bzw. pro cum cert entdecken Kliniken die Arbeit von Ethikkomitees und das „Ethik-Konsil“ als Instrumente ihres patientenorientierten Qualitätsmanagements und ihrer Qualitätssicherung. Auf welcher theologisch-ethischen Grundlage bringt Seelsorge sich in diesen (medizin-) ethischen Diskurs ein ? Welche Rolle hat sie, wo liegen die Chancen und die Grenzen ihres Engagements? Diese Fragen wurden aufgenommen in der Entfaltung des jeweils spezifischen Beitrags der theologischen Ethik, der Medizinethik und der Pflegeethik zur Beantwortung ethischer Fragestellungen und zur Lösung von ethischen Konflikten. In einem zweiten Schritt zeigten die ReferentInnen anhand von Beispielen aus ihrer Praxis Wege von der ethischen Theorie zu Behandlungsempfehlungen für Therapiefortsetzung oder-verzicht auf.
Am 15. Juni 2004 fand zum Thema Ethikkommission und Ethikkonsil ein Workshop des Konventes in Recklinghausen statt. Rund 20 Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Kliniken Westfalens zwischen Bielefeld und Siegen folgten der Einladung von Pfarrerin Margarete Laarmann (KK Recklinghausen) und Pfarrer Hanno Paul (Lukas-Krankenhaus Bünde) zu Vortrag, Diskussion und Informationsaustausch über die Aufnahme ethischer Fragestellungen im heutigen "System Krankenhaus". Hier mehr.
Vom 17. - 19. Mai 2004 fand die diesjährige Jahrestagung des Konvents zum Thema Seelsorge und Palliative Care in Iserlohn statt. Palliative Care ist die interdisziplinäre, ganzheitlich orientierte Begleitung Schwerstkranker und sterbender Menschen. In drei verschiedenen Workshops konnten sich die 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu den Themen "Hospizarbeit", "Schmerzsymptombezogene Pflege. Anleitungen und Übungen" und "Die Sprache der Kranken und Sterbenden. Berührungen und Rituale" in einer Mischung aus Selbsterfahrung und Theorieeinheiten sich dem Thema Palliative Care nähern.
Am 14. Januar 2004 fand zum Thema Qualität konkret!
die Arbeitstagung des Konventes statt.
Der Referent Dr. Hartwig von Schubert hat den Tagungsteilnehmern
sehr konkret und praxisorientiert Standards und Kriterien für
Qualität in der Krankenhausseelsorge exemplarisch für
ausgesuchte Kernprozesse und -bereiche unserer Arbeit vorgestellt.
Tagungsreferat [PDF 286 KB]
Vom 27.-28. November 2003 fand die 4. Gemeinsame Tagung der Niederländischen und Westfälischen Krankenhausseelsorge statt. Das Thema dieser Tagung, zu der sich 23 niederländische und deutsche Krankenhausseelsorgerinnen und -seelsorger trafen, war: Lebensgeschichte oder: Was macht mein Beruf mit mir? Drei Vorträge des Referenten Dr. Martin Sauer, an die sich jeweils Eigen- und Gruppenarbeit anschlossen, beschäftigten sich mit Fragen wie: "Ausgebrannt - was tun?" oder "Wie pflege ich meine Ressourcen?"
Tagungsreferat [PDF 150 KB]
Die Jahrestagung Trauma und Traumatisierung im
Krankenhaus fand vom 26. bis 28. Mai 2003 in Iserlohn
statt. Inhaltlich wurde das Thema auf drei Wegen bearbeiten.
Die Traumatisierung
- durch Behandlung,
- durch Ereignisse und
- durch Arbeit.
Tagungsinformationsmaterial von C.Berning [PDF 79,6 KB]
Am Mittwoch, dem 22. Januar 2003, fand in der Evangelischen Akademie Iserlohn die Fachtagung des Konvents zum Thema Qualität im Krankenhaus - Qualität in der Seelsorge!? Referenten waren Ditmar Hartmann, Theologe und Berater in der Qualitätsentwicklung in Krankenhäusern, und Anke Lublewski-Zienau, Klinikseelsorgerin.
Tagungsreferat [PDF 137 KB]
Vom 06.-09. Mai 2002 fand die Jahrestagung zum Thema "Humor und Authentizität in der Krankenhausseelsorge" in Iserlohn statt. In drei Workshops arbeiteten insgesamt 45 Seelsorgerinnen und Seelsorger unter der Anleitung einer Clownin, eines Künstlers aus dem Bereich Improvisationstheater und eines Schauspielers und Pantomimen.
Hier finden Sie mehr zu dieser Tagung
Die Konvents-Arbeitstagung 2002 fand am 23. Januar in der Akademie Iserlohn statt.
Der Konvent beschäftigte sich mit dem zukünftigen Fallpauschalensystem
im Krankenhaus, den Diagnosis Related Groups (DRG's).
Die Krankenhausseelsorgerinnen und -seelsorger diskutierten die
Frage, inwiefern die neuen "Diagnose bezogenen Fallgruppen"
das System Krankenhaus verändern.
Zum ausführlichen Tagungsbericht
Juni
Vom 22. -24. 6. 1987 fand
im Ruhrlandheim in Bochum die Jahrestagung zum Thema Wir Krankenhausseelsorger in der EKvW statt.
Die Einladung können Sie hier einsehen.
TAGUNGSPLAN
Montag, den 22.6.
Anreise bis 15.00 Uhr, Stehkaffee
Arbeitsgruppen:
a) Ich bin Mann/Frau in meiner Seelsorge
b) Meine priesterlichen Aufgaben in der Krankenhausseelsorge
c) Meine schwierige Station (Krebs/Dialyse/Intensiv/…)
d) Umgang mit Aidspatienten
18.00 Uhr Abendessen
Anschließend offener Abend mit Gespräch in großer Runde,
Berichte aus Regionalkonventen/ Arbeit des Leitungskreises
Dienstag
8.30 Uhr Frühstück
9.00 Uhr Andacht
Vormittag und Nachmittag Arbeit in den Gruppen.
16.30 Uhr eventuell Austausch zwischen den Gruppen
Offener Abend mit Grillen, Fest und Tanzen
Mittwoch, d . 24.6.
9.00 Uhr Andacht (Präses Linnemann)
9.30 Uhr ' Die EKvW und Ihre Krankenhausseelsorger'
Der Präses wird uns am gesamten Vormittag, einschließlich Mittagessen zur Verfügung stehen. Der Leitungskreis hat einige Fragenkomplexe erarbeitet. Die Berichte liegen bei der Konventstagung aus.
14.20 Uhr Konventsversammlung
Gespräch über die Arbeit des Konvents und des Leitungskreises
Wahlen des Leitungskreises
Aufgabenstellung für 1978/88