Fachtagung am Mittwoch, 19.Januar 2005 von 9:30 - 17.00 Uhr in Haus Ortlohn, Iserlohn.
Im Rahmen von KTQ bzw. pro cum cert entdecken Kliniken die Arbeit von Ethikkomitees und das "Ethik-Konsil" als Instrumente ihres patientenorientierten Qualitätsmanagements und ihrer Qualitätssicherung.
Auf welcher theologisch-ethischen Grundlage bringt Seelsorge sich in diesen (medizin-) ethischen Diskurs ein? Welche Rolle hat sie, wo liegen die Chancen und die Grenzen ihres Engagements?
Diese Fragen werden aufgenommen in der Entfaltung des jeweils spezifischen Beitrags der theologischen Ethik, der Medizinethik und der Pflegeethik zur Beantwortung ethischer Fragestellungen und zur Lösung von ethischen Konflikten.
In einem zweiten Schritt zeigen die ReferentInnen anhand von Beispielen aus ihrer Praxis Wege von der ethischen Theorie zu Behandlungsempfehlungen für Therapiefortsetzung oder-verzicht auf.
Mit dieser Tagung bieten wir Ihnen und Euch ein Forum für Fragen und Erfahrungsaustausch, für das Gespräch mit ausgewiesenen ExpertInnen aus den Bereichen medizinische Ethik, Pflegeethik und theologische Ethik.
Zur Vorbereitung der Tagung verweisen wir auf einen Artikel von Professor Eibach: "Klinisches ‚Ethik-Komitee' und ‚ethisches Konsil' im Krankenhaus, Zeitschrift für medizinische Ethik Nr. 50,2004, S. 21ff. unter www.ekir.de/Krankenhausseelsorge ist dieser Artikel (einschließlich einer Anleitung zur ethischen Urteilsfindung) per download zu bekommen.
Auf eine interessante Tagung freuen sich
Friederike Rüter-Beine, Helga Henz-Gieselmann, Ingrid Homeyer-Mikin, Anke Lublewski-Zienau, Stephan Happel, Jürgen Nass und Thomas Jarck (Vorsitzender)