Der Konvent der evangelischen Krankenhausseelsorge in Westfalen
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Das Projekt LIMITS

Das Projekt LIMITS baut auf den Ergebnissen von Projekten zur Sterbebegleitung in Altenheimen auf und führt sie weiter. Beispielhaft erwähnt werden sollen folgende Projekte:

Diese drei Projekte verbindet die Fragestellung, wie der hospizliche Gedanke einer menschlichen Sterbebegleitung aus dem Raum stationärer Hospize in den Bereich des Altenheimes zu übertragen ist. Dabei wird das Hauptaugenmerk auf die Weiterentwicklung der Betreuungs- und Versorgungsangebote gelegt, die ein humanes Sterben möglich machen.

Trotz dieser Bemühungen beanstandet der ausführliche Projektbericht (Alpha 2000) die praktische Umsetzung der Hospizidee. Die Interessen des/r einzelnen Seniors/ Seniorin und der Wunsch des Patienten beispielsweise nach Therapieverzicht finden zu wenig Beachtung.

Das Projekt LIMITS dagegen setzt an den Grenzen der bisherigen Projekte an und führt sie in eine neue und konstruktive Dimension: Die Hospizidee als Angebot einer humanen Sterbebegleitung ist unbedingt mit dem Leitwert der "Selbstbestimmung und Selbstverantwortung" der betroffenen SeniorInnen zu verbinden - auch in der Phase des Sterbens!

Der Schwerpunkt von LIMITS liegt dabei nicht nur im Bereich Versorgung von Schwerstpflegebedürftigen und Sterbenden, sondern insbesondere im Bereich der Entscheidungswege und -strukturen, wenn der oder die Betroffene nicht mehr entscheidungsfähig ist.

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